Zitronen

Roman | Ein sprachgewaltiges Buch über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom

von Valerie Fritsch

Taschenbuch

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Artikelnummer: 9783518474792 Kategorie: Verlag/Marke:
Beschreibung

Zitronen

Roman | Ein sprachgewaltiges Buch über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom

von Valerie Fritsch

Sprachgewaltig, in packenden Bildern und Episoden erzählt Valerie Fritsch von der Ungeheuerlichkeit einer Liebe und über die Abgründe der menschlichen Seele.

August Drach wächst in einem Haus am Dorfrand auf, das Hölle und Paradies zugleich ist. Der Vater misshandelt seinen Sohn, Zärtlichkeit hat er nur für die Hunde übrig. Trost findet August bei seiner liebevollen Mutter. Doch als der Vater die Familie verlässt, verwandelt sich ihre Zuwendung: Sie mischt August heimlich Medikamente ins Essen, die ihn schwach und krank machen; von seiner Pflege erhofft sie sich Aufmerksamkeit und Bewunderung. Es sind quälende Jahre, bevor es August gelingt, sich von der Mutter zu befreien und ein selbständiges Leben zu führen. Die erste Liebe zu erfahren. Kann er das Trauma seiner Kindheit überwinden, in der Grausamkeit und Liebe untrennbar zusammengehörten?

Highlights

  • Nominiert für den Österreichischen Buchpreis

Rezensionen

  • »Es ist ein Roman als großartiges Gesamtkunstwerk von Sprache, Mensch- und
    Weltsicht.« Walter Pobaschnig / literaturoutdoors.com
  • »Fritsch entwickelt in ihrem neuen Roman

    Zitronen
    … eine Geschichte, die in ihrer Radikalität bemerkenswert ist.« Carsten Otte / Der Tagesspiegel

  • »

    Zitronen
    ist ein Buch über Gewalt, jedoch noch mehr eines über die Ohnmacht, die Menschen durch Ereignisse wie Verlust und Veränderung erleben. … Gewalt also, erzählt uns Valerie Fritsch bildgewaltig, klug, verstörend und subtil, ist eine Schwäche, die nur mit Macht und Stärke verwechselt wird.« Ingo Ebener / neues deutschland

  • »Valerie Fritsch gelingt mit Zitronen ein Roman, der anmutet wie ein geflüsterter Schrei:
    bildmächtig, beklemmend und
    doch getragen von einem zutiefst
    menschlichen Mitgefühl.« Tobias Jaritz / Hermannstädter Zeitung
  • »Ein stilistisch brillanter Roman …« Rainer Moritz / chrismon
  • »Das Buch ist ein emotionales Wechselbad, eine Gratwanderung zwischen Brutalität, Zärtlichkeit und krankhaften psychischen Irrungen. Ein bedrückender Roman, der die Abgründe der menschlichen Seele beleuchtet …« Peter Mohr / Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt
  • »[Der Roman] ist sorgfältig komponiert … Wie Fritsch die Beziehungen und Innenwelten ihrer Figuren entfaltet, … ruft Assoziationen an die Bilder von Hieronymus Bosch auf.« Beate Tröger / der Freitag
  • »Die Schriftstellerin knüpft auf den 180 Seiten ein dichtes, belastbares Gewebe. Sie findet dazu auch eine Sprache, die von starken

    Bildern lebt, ohne dabei je hier ins Selbstverliebte oder dort ins Kitschige abzurutschen, kurzum: eine Empfehlung.« Richard Mayr / Augsburger Allgemeine

  • »Es ist eine dichte, mikrodistanzierte Prosa in dunkelmelodiösem Duktus, die Valerie Fritsch in ihrem vierten Roman … zu Papier gebracht hat. Die Sentenzen sind durchwoben von ausgefeilten Formulierungen.« Alexander Kluy / Buchkultur
  • »Valerie Fritsch beweist, dass Literatur erst dann groß wird, wenn eine Autorin sich auf ihre Sprache verlassen kann.« SWR2
  • »… eine emotionale Dystopie und eine intensive Beschäftigung mit den unzähligen Spielarten von Gewalt.« Bernd Melichar / Kleine Zeitung
  • »Der Fährte [Fritschs] verdichteten Sprache zu folgen, ist ein Genuss. Die Bilder, die sie evoziert, sind gestochen scharf.« Nadine A. Brügger / Neue Zürcher Zeitung
  • »[Ein] staunenswerter, intensiver Roman …« Judith von Sternburg / Frankfurter Rundschau
  • »In

    Zitronen
    steht neben der Macht der Lüge und der Last der Mitwisserschaft die Transformation von Gewalterfahrung in Gewaltausübung im Mittelpunkt, nie tritt das Böse in reiner Form auf. Wieder beobachtet die Erzählinstanz die Geschehnisse genau und mit stupendem Einfühlungsvermögen, ohne zu werten, wieder beschreibt sie diese mit berückender sinnlicher und bildhafter Opulenz …« Daniela Strigl / Die Presse

Über den Autor

Valerie Fritsch, geboren 1989, arbeitet als freie Autorin und bereist die Welt. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2015 wurde sie mit dem Kelag-Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2020 erhielt sie den Brüder-Grimm-Preis für Literatur. Sie lebt in Graz und Wien.

Zusätzliche Informationen
Gewicht0,18 kg
Größe18,8 × 11,6 × 1,8 cm
ISBN978-3-518-47479-2
Verlag
Erscheinungsdatum16.04.2025
Auflage2
Anzahl Seiten186 Seiten
Autor
SpracheDeutsch
Thema
Lieferbarkeitlieferbar (Lagerbestand vorhanden)
Datenbasis20260418_Onix30_Upd_03
Produktsicherheit

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Herstellerinformationen

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
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E-Mail: info@suhrkamp.de

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