Die Unzertrennlichen

Der persönlichste Roman der französischen Feministin

von Simone de Beauvoir

Taschenbuch

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Artikelnummer: 9783499005497 Kategorie: Verlag/Marke:
Beschreibung

Die Unzertrennlichen

Der persönlichste Roman der französischen Feministin

von Simone de Beauvoir

Ein autofiktionaler Roman, leidenschaftlich und tragisch, über die Rebellion zweier junger Frauen: Sylvie (Simone de Beauvoir) und ihre Jugendfreundin Andrée (Zaza) sind unzertrennlich. Gemeinsam kämpfen sie gegen den erstickenden Konformismus einer bürgerlichen Gesellschaft, in der Küsse vor der Ehe und freie Gedanken für Frauen verboten sind … Sartre fand den Text zu intim für eine Veröffentlichung. Das Manuskript blieb in der Schublade. Fast siebzig Jahre später hat de Beauvoirs Adoptivtochter Sylvie Le Bon de Beauvoir diesen kurzen Roman freigegeben. Sie macht damit einen Urtext des frühen Feminismus zugänglich, mehr noch – eine Liebeserklärung de Beauvoirs an die Jugendfreundin Zaza, die so jung starb.

Highlights

  • Das Frühwerk einer Ikone des Feminismus, eine bewegende Jugendfreundschaft im Paris der Zwanzigerjahre
  • ein literarisches Juwel
  • «Das kleine Werk ist das Herzzentrum all ihrer Bücher.» (Die Zeit)

Rezensionen

  • Es ist das bisher fehlende und eindrückliche Puzzleteil in der Emanzipationsbiografie von Simone de Beauvoir. Nora Zukker / Tages-Anzeiger
  • Die Philosophin als große Liebende. FELIX STEPHAN / Süddeutsche Zeitung
  • Das kleine Werk ist das Herzzentrum all ihrer Bücher. Iris Radisch / Die Zeit
  • Sachlich-empört (diese Mischung gibt es nur bei de Beauvoir) beschreibt sie die vernichtende Kraft der Tradition, nüchtern-poetisch die Reize französischer Landschaften, den Genuss raffinierter Speisen und die Schönheit einer Stimmung. Brigitte Neumann / SWR 2 "Lesenswert"
  • So etwas nennt man ein literarisches Schätzlein. Hamburger Abendblatt
  • Die Unterdrückung der weiblichen Entwicklung, die sie bei Zaza hautnah miterlebt
    hat, haben sie erst recht dazu gebracht, sich mit den Fragen nach der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das mündete in ihren berühmt gewordenen Satz: Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht. Deutschlandfunk Kultur "Lesart"
  • Beauvoirs Roman wirkt erstaunlich aktuell. Franziska Wolffheim / Der Tagesspiegel
  • An Zazas Seite hat die frühe Existenzialistin Simone de Beauvoir in den Abgrund des Frauseins geschaut, aber sie hat sich anders entschieden. Sie hat ihr Leben in die Hand genommen – und hat die Partie gewonnen. Alice Schwarzer / Spiegel Literaturbeilage BESTSELLER

Über den Autor

Geboren am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die «Légion d’Honneur» aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.

Amelie Thoma, geboren 1970 in Stuttgart. Sie studierte Romanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und arbeitete als Lektorin, ehe sie die Übersetzerlaufbahn einschlug. Neben Leïla Slimanis Romanen und Essays übertrug sie u. a. Texte von Marc Levy, Joël Dicker und François Sagan ins Deutsche.

Sylvie Le Bon de Beauvoir, geboren 1943, ist die Adoptivtochter von Simone de Beauvoir. Professorin für Philosophie. Sie veröffentlichte das Manuskript «Die Unzertrennlichen» von Simone de Beauvoir und schrieb auch ein Vorwort dazu.

Zusätzliche Informationen
Gewicht 0,17 kg
Größe 19 × 12,5 cm
ISBN

978-3-499-00549-7

Verlag

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Auflage

5. Auflage

Anzahl Seiten

144 Seiten

Abbildungen

mit Abbildungen

Autor

Übersetzt von

Sprache

Deutsch

Originalsprache

Französisch

Originaltitel

Les inséparables

Thema

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