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Das Schelling-Projekt
Bericht
von Peter Sloterdijk
Taschenbuch
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Beschreibung
Das Schelling-Projekt
Bericht
von Peter Sloterdijk
Peter Sloterdijk erkundet auch in diesem Roman – in Form und Inhalt – das Unzeitgemäße und damit das Erhellende und Überraschende. Auf dem munteren Weg dorthin greift unausweichlich eine erotische Geschichte in die nächste über: Ironie und Direktheit gehen bei dem philosophierenden Schriftsteller und literarischen Philosophen Peter Sloterdijk eine Liaison ein.
Eine in die Jahre gekommene Fünferbande, drei Männer, zwei Frauen, stellt bei einer Bonner Institution den Antrag auf Förderung des Projekts »Zwischen Biologie und Humanwissenschaften: Zum Problem der Entfaltung luxurierender weiblicher Sexualität auf dem Weg von den Hominiden-Weibchen zu den Homo-sapiens-Frauen aus evolutionstheoretischer Sicht mit ständiger Rücksicht auf die Naturphilosophie des Deutschen Idealismus«. Peter Sloterdijk skizziert das Unternehmen in Form eines klassischen Briefes, worauf die Mitstreiter per E-Mail antworten und auf diese Weise einen regen Austausch untereinander von mehr oder weniger intimen Überzeugungen und Geständnissen in Gang setzen. Man begegnet sich persönlich nur kurz in Bonn und Karlsruhe nach dem erwartbaren Ablehnungsbescheid, und dabei kommt es zu unerwarteten Gemengelagen.
»Sloterdijk weiß überwältigend viel und durchwirkt dieses Wissen mit seinem hellen, nie vom Status quo verengten Urteilsvermögen.«
Highlights
- »Dieser Roman gehört wohl zum Lockersten, Vergnüglichsten, was Sloterdijk je geschrieben hat.« Eberhard Geisler, die tageszeitung
- »… eine lustig-lukrative Lektüre.« Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur
Rezensionen
- »Die Erörterungen zum weiblichen Orgasmus setzen nun eine Bilderflut sondergleichen, einen Tsunami fantastisch ausgreifender Assoziationen und Metaphern, so geistreich-gebildeter wie unverschämter Extemporationen frei.« Markus Schwering / Berliner Zeitung
- »Sein witzigstes Buch seit Menschengedenken.« Ronald Pohl / Der Standard, Wien
- »… eine hinreißende, sehr witzige und hintergründige Satire über den Forschungssbetrieb …« Thomas Kliemann / General-Anzeiger Bonn
- »Mann kann das
Schelling-Projekt
als typischen Sloterdijk lesen: als Aneinanderreihung brillant formulierter, aphoristisch zugespitzter Erkenntnis-Perlen, die aus dem Autor bekanntlich allzeit mühelos heraussprudeln. … Frau kann ihn als scharfsichtigen zeitkritischen Roman lesen, der garantiert nicht durch die Brille der politischen Korrektheit verzerrte Analysen zur Gender-Debatte ebenso wie zur Kulturpolitik enthält.« Jutta Heinz / der blaue reiter (Journal für Philosophie) - »
Das Schelling-Projekt
ist ein unterhaltsam zu lesender Beitrag zur Evolutionsgeschichte, in dem Sloterdijk in gewohnt assoziativer Manier sein philosophisches Stammpotenzial zitiert: Hegel, Fichte, Schopenhauer, Wittgenstein, Nietzsche und hier besonders Friedrich Schelling …« Res Strehle / Der Bund - »Wenn der Denker bei seinem Kerngeschäft bleibt, resultieren durchaus faszinierende Ausführungen gerade über Schelling und die Naturphilosophie des Deutschen Idealismus.« Julian Schütt / SRF
- » … eine lustig-lukrative Lektüre« Arno Orzessek / Deutschlandfunk Kultur
- »Dieser Roman gehört wohl zum Lockersten, Vergnüglichsten, was Sloterdijk je geschrieben hat.« Eberhard Geisler / taz. die tageszeitung
- »Der Karlsruher Meisterdenker präsentiert sich selbstironisch und bescheiden, bubenhaft übermütig und altersweise wie nie.« Martin Halter / Badische Zeitung
Über den Autor
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Sloterdijk ist emeritierter Professor für Philosophie und Ästhetik der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und war in Nachfolge von Heinrich Klotz von 2001 bis 2015 deren Rektor.
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,24 kg |
|---|---|
| Maße | 19,1 × 11,9 × 2 cm |
| ISBN | 978-3-518-46836-4 |
| Verlag | Suhrkamp |
| Erscheinungsdatum | 17.01.2018 |
| Auflage | 1 |
| Anzahl Seiten | 248 Seiten |
| Autor | Peter Sloterdijk |
| Sprache | Deutsch |
| Lieferbarkeit | lieferbar (Lagerbestand vorhanden) |
| Datenbasis | 20260410_Onix30_Upd_06 |
Produktsicherheit
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
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