Hundesohn

Roman

von Ozan Zakariya Keskinkılıç

Taschenbuch

14,00 

Erscheint am 24.11.2026

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Artikelnummer: 9783518475799 Kategorie: Verlag/Marke:
Beschreibung

Hundesohn

Roman

von Ozan Zakariya Keskinkılıç

Eine Liebesgeschichte zwischen Berlin und Adana, zwischen Erinnerung und Sehnsucht. Zeko lebt in Berlin, dreitausend Kilometer von Hassan entfernt – und doch ist Hassan ihm näher als jeder Mann, den er in Parks und Cafés, auf Dating-Apps oder vor der Moschee trifft. Hassan, der Nachbarsjunge aus Adana, den sein Großvater Dede nur »Hundesohn« nennt, wenn Zeko ihn in den Sommerferien besucht. Dann stirbt Dede an einem Herzinfarkt. Aber Zeko will nicht vergessen: nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht den Geschmack von Bamya, nicht die religiösen Rituale – und vor allem nicht Hassan.

Und so zählt er die Tage, bis er Hassan wiedersehen wird. Doch je näher seine Abreise rückt, desto heftiger bedrängt ihn, was bei ihrer letzten Begegnung geschehen ist.

Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe und Begehren, von Euphorie und Verletzlichkeit, von der Angst und dem Glück, wenn man liebt – über alle Grenzen, Sprachen und Körper hinweg.

»Dieser Roman bricht einem das Herz – und doch wünscht man sich, einmal im Leben so zu lieben wie Zeko.«

»Das ist der zärtlichste und klügste Roman seit langem über Liebe, Freundschaft, Begehren – man wünscht sich, dieses Erzählen möge nie enden.«

»Verletzlichkeit und Sehnsucht verwandeln sich hier zu großer Literatur. Und alles riecht nach Orangen, Salz.«

Rezensionen

  • »Keskinkiliç meistert
    … selbst eingegangenen Risiken bravourös – und nach der Lektüre, so viel ist sicher, sieht man
    mit anderen Augen auf die deutsche Literaturlandschaft der
    Gegenwart.« Leander Berger / Badische Zeitung
  • »Keskinkılıçs Debüt liest sich zackig:
    Die kurzen Kapitel geraten abwechslungsreich, der bissige Humor erweist
    sich als treffsicher, und die bewusst blumige Metaphorik wird behutsam kultiviert.« Maximilian Mengeringhaus / Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • »[Die] poetische Sprache, derer der Lyriker Keskinkılıç eindeutig mächtig ist, [trägt] uns
    leichtfüßig durch den Roman …« Christian Pausch / ORF
  • »Manchmal schreiben Lyriker die spannendsten Romane.« Die Presse
  • »Ein Roman wie ein
    langes Liebesgedicht. Traurig-schön.« FOCUS
  • »Ein Roman, der uns in eine andere Welt entführt.« Birgit Kawohl / CRUISER
  • »[Das] interessanteste Prosadebüt dieses Bücherherbstes.« Jan Drees / Deutschlandfunk
  • »… das vielleicht
    spannendste Debüt seit langem,
    dramatisch schön und überwältigend wie sein Autor.
    « Andy Reinard / Aachener Zeitung
  • »Ozan Zakariya Keskinkılıç ist ein Text über
    das Dazwischen geglückt, ein
    queerer Text im besten Wortsinne, der Erwartungen mit Stilbrüchen und Poesie auskontert und
    einen nach 200 Seiten beglückt
    zurücklässt.« Christian Werthschulte / Stadtrevue Kölnmagazin
  • »Die
    hyperpoetische Prosa von Keskinkılıç leckt,
    kuschelt, kratzt, und manchmal bellt sie
    auch. All das tut ausgesprochen gut. Ein
    großes Berlin-Buch.« Stefan Hochgesand / Berliner Zeitung
  • »Die vielen klug komponierten Bilder von

    Hundesohn
    beweisen das sorgfältige Sprachgefühl von Keskinkılıç‘ verdichteter Prosa. Und wie hier einer noch im Profansten feinsinnige und berührende Poesie findet.« Marie Serah Ebcinoglu / DIE ZEIT

  • »[Keskinkılıç hat] einen hypnotisch flirrenden Debütroman
    vor[gelegt], bei dem die Prosa mehr Poesie als Plot in
    sich trägt, aufgeladen mit Geilheit, gepierct
    mit Weltschmerz, waidwund vor Wut.« Erik Heier / Tip Berlin
  • »

    Hundesohn
    ist mitreißend und anstrengend, vor allem ist es Literatur, ein Kunstwerk, das vollständig aus der Sprache wirkt, weil es sich nicht in Deskription verwässert oder eine Handlung konstruiert, die man zur Not auch verfilmen könnte. Der Roman, der so viel von Ambiguität und existenzieller Unsicherheit weiß, ist als Kunstwerk ganz bei sich.« Gustav Seibt / Süddeutsche Zeitung

  • »

    Hundesohn
    ist ein sinnlicher, unter Hochspannung stehender, kluger Roman über Liebe heute, für jeden Moment des Haderns zwei der Scham und drei des Trotzes, aber dann doch, immer wieder, ist da eine Art Glück, und viel mehr kann man sich doch kaum wünschen.« Tobias Rüther / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

  • »

    Hundesohn
    ist als eine poetische Hymne zu Sehnsucht, Zugehörigkeit, schwulem Begehren und Glauben zu empfehlen.« Michaela Minder / Rezensöhnchen

  • »[Keskinkılıç] erzählt so poetisch und entlarvend wie schon lange kein deutschsprachiger Romanautor mehr.« Carsten Schrader / Kulturnews
  • »Ein ungeschminktes, gradliniges
    Buch mit einem starken Rhythmus.« SWR
  • »Ein kluges und teils recht
    explizites Buch über familiäre Bindung und Prägung, Alltagsrassismus, Sex-Dates und die
    Zerrissenheit junger, migrantischer Menschen. [Eine] in der deutschen
    Literaturlandschaft noch seltene Perspektive …« Marc Dannecker / ekz.bibliotheksservice
  • »Keskinkılıçs Stil
    ist erfrischend neu und doch gehen
    die ernstzunehmenden Probleme
    nicht unter.« Voralberger Nachrichten
  • »Les- und hörbar in diesem fein komponierten Roman wird die Finesse des Lyrikers, der Keskinkılıç ist.« Marlen Hobrack / WELT AM SONNTAG
  • »Das Buch
    [ist] sprachgewaltig und voller Denkanstösse.« Ariane Schwob / SRF
  • »

    Hundesohn
    ist ein Buch, das vibriert, schwebt, schwingt, wunderbar musikalisch durch Wiederholungen rhythmisiert, ein Langgedicht, wenn man so will, das seinen eigenen Gesetzen folgt und sich von aller gebundenen Form lässig befreit hat.« Ekkehard Knörer / wochentaz

  • »Ein originelles literarisches Debüt … Keskinkılıç gelingt … eine Erzählung von Liebe, Begehren, Migration, Familie und der Suche nach dem eigenen Ich.« Lukas Keller / NZZ am Sonntag
  • »Die Sinnlichkeit [Keskinkılıç‘] Prosa ist so groß, dass sie es sogar schafft, Filzläuse mit Witz und Erotik zu verbinden. Herausragend ist dieser fulminante Roman aber auch, weil er so leichthändig dialektisch den verhandelten Sprachverlust in eine Sprachermächtigung überführt. …

    Hundesohn
    ist eines der stärksten deutschsprachigen Debüts in diesem Jahr.« Nadine Lange / Der Tagesspiegel

  • »… Keskinklç hat einen modernen
    Berlin-Roman geschrieben, in dem sich aus immer wieder überraschenden Sprachbildern eine vielschichtige Existenz formt,
    der aber auch Vorurteile und Alltagsrassismus thematisiert, denen man an den Rändern ausgesetzt ist.« Valerie Bäuerlein / Berliner Morgenpost
  • »

    Hundesohn
    ist Keskinkılıçs Romandebüt, das gekonnt die poetische Sprache seiner früheren Gedichte sowie Gestus und die Inhalte seines Sachbuchs ›Muslimaniac‹ zu einem virtuosen Prosatext zusammenfügt …« Matthias Schümann / Lesart

  • »[Ein] fulminanter Debütroman …« Daniel Graf / republik.ch
  • »[Keskinkılıç] erweitert die postmigrantische Literatur um eine queere Perspektive. …

    Hundesohn
    ist ein lebhaftes Porträt von Sehnsucht.« Fabian Schäfer / queer.de

  • »Mit seinem Roman

    Hundesohn
    erweitert Keskinkılıç die postmigrantische Literatur um eine queere Perspektive. … poetisch und sinnlich.« DISPLAY

  • »Viele
    Passagen haben eine rohe Qualität, sie
    scheinen, einem direkt in die Brust zu
    greifen. … Ein Buch, das man in einem Tag
    locker lesen kann. Aber das nicht so locker aus dem Kopf geht.« Moritz Vogt / Die Rheinpfalz
  • »Die Sprache fasziniert. Überdeutlich, brutal und dann wieder musikalisch,
    lyrisch, rhythmisch, wie es der Autor schon mit seinem Lyrikband bewiesen hat.
    « lesenswert
  • »In poetischer Sprache und vielstimmigen Bildern erzählt der Roman [

    Hundesohn
    ] von queerer Identität, Sehnsucht und der Suche nach Zugehörigkeit.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor

Ozan Zakariya Keskinkılıç, geboren 1989, studierte Politikwissenschaften in Wien, Berlin und Cambridge. 2022 erschien sein Lyrikdebüt Prinzenbad im Elif Verlag, 2023 das Sachbuch Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes im Verbrecher Verlag. Seine Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien (u. a. anders bleiben, Rowohlt 2023) veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 wurde er u.a. mit dem ZDF-»aspekte«-Literaturpreis und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Hundesohn ist sein erster Roman.

Zusätzliche Informationen
Größe19 × 11,8 cm
ISBN978-3-518-47579-9
Verlag
Erscheinungsdatum24.11.2026
Auflage1
Anzahl Seiten219 Seiten
Autor
SpracheDeutsch
Thema
LieferbarkeitNoch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant
Datenbasis20260410_Onix30_Upd_07
Produktsicherheit

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Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
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E-Mail: info@suhrkamp.de

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