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Wir brauchen neue Namen
Roman
Taschenbuch
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Beschreibung
Wir brauchen neue Namen
Roman
von NoViolet Bulawayo
Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüttensiedlung. Paradise heißt ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer verschenken Spielzeug, und in ganz Afrika kann man nirgendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz gewachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer größten Aufgabe …
Wir brauchen neue Namen erzählt von den Abenteuern eines Mädchens an einem unwirtlichen Ort in Afrika. NoViolet Bulawayo verleiht ihrer Heldin dabei eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – saftig und bittersüß, genau wie Darlings geliebte Guaven.
Highlights
- Pen/Hemingway Award for Debut Fiction 2014
- National Book Award »5 Under 35« 2013
- Shortlist des Man Booker Prize 2013
- als erste schwarzafrikanische Autorin
- Los Angeles Times Book Prize for First Fiction 2014
- Finalistin des Guardian First Book Award 2013
- Etisalat Prize for Literature 2013
- Caine Prize for African Writing 2011
- Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen 2014 für Miriam Mandelkow
- litprom-Bestenliste
Rezensionen
- »…, dass es sowieso nicht um Reinheit, sondern um etwas ganz anderes, tatsächlich Neues geht, das wird ganz schnell klar in dieser furiosen Geschichte über Identität und Sprache.« Jutta Person / Süddeutsche Zeitung
- »Aus der Sicht des Kindes schildert die Autorin den Alltag in Simbabwe und in den USA mit scharfem Blick und mit Alltagsironie.« Kolibri
- »… was für eine Offenbarung diese Bücher sind – und im Fall von
Wir brauchen neue Namen
auch was für ein Vergnügen.« Harald Staun / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - »…eine brillant geschriebene, bittersüße Geschichte.« Monika Murphy-Witt / Brigitte Woman
- »Diese Sprachspiele, gepaart mit feinsinnigen Beobachtungen und gebrochen durch die Sicht eines Kindes und Teenagers, nehmen beim Lesen sofort mit dem allergrößten Vergnügen gefangen.« Deutschlandfunk Kultur
- »… verständlich und packend geschrieben … Wunderbar hat die Schriftstellerin die naive Sprache und Weltsicht ihrer Heldin eingefangen … In Wortströmen, poetisch verdichtet, artikuliert sich das Leid der Emigrantin.« Uwe Stolzmann / Neue Zürcher Zeitung
- »Wir europäischen Leser sollten endlich lernen, afrikanische Romane als Literatur wahrzunehmen.« Robert Stockhammer / der Freitag
- »Eine bewegende und schwer verdauliche Lektüre.« Regula Freuler / NZZ am Sonntag
- »Durchgängig aus der Kinderperspektive erzählt, entlarvt der Roman die gängige Vorstellung von Afrika als oberflächlich und fragwürdig … In
Wir brauchen neue Namen
beschreibt Bulowayo wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist. Ein mitreißender Coming-of Age Roman, dem man überall auf der Welt viele Leser wünscht.« Mareike Ilsemann / WDR
Über den Autor
NoViolet Bulawayo wuchs auf in Bulawayo, Simbabwe. Im Alter von achtzehn floh sie in die USA. Ihr Debütroman Wir brauchen neue Namen war Finalist des Booker Prize und wurde mit dem PEN/ Hemingway Award sowie dem Los Angeles Times Book Prize for First Fiction ausgezeichnet. Sie gewann den National Book Award in der Kategorie »5 under 35«. Übersetzungen in zahlreiche Sprachen folgten. Als Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin lebt NoViolet Bulawayo ein Jahr lang in der Hauptstadt.
Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, war nach ihrem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Jewish Studies zunächst mehrere Jahre als Lektorin tätig, ehe sie sich dem literarischen Übersetzen zuwandte. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von David Vann, NoViolet Bulawayo, Pat Barker und Anne Landsman. Miriam Mandelkow lebt in Hamburg.
Mehr zu NoViolet Bulawayo auf der Webseite vom Verlag
Mehr zu Miriam Mandelkow auf der Webseite vom Verlag
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,26 kg |
|---|---|
| Größe | 19,1 × 11,9 × 2,2 cm |
| ISBN | 978-3-518-46651-3 |
| Verlag | Suhrkamp |
| Erscheinungsdatum | 10.02.2016 |
| Auflage | 3 |
| Anzahl Seiten | 261 Seiten |
| Autor | NoViolet Bulawayo |
| Übersetzt von | Miriam Mandelkow |
| Sprache | Deutsch |
| Originalsprache | Englisch |
| Originaltitel | We Need New Names |
| Lieferbarkeit | lieferbar (Lagerbestand vorhanden) |
| Datenbasis | 20260410_Onix30_Upd_09 |
Produktsicherheit
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
E-Mail: info@suhrkamp.de
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