Ich, die ich Männer nicht kannte

Roman

von Jacqueline Harpman

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Artikelnummer: 9783608966701 Kategorie: Verlag/Marke:
Beschreibung

Ich, die ich Männer nicht kannte

Roman

von Jacqueline Harpman

»Ein wahres Wunder« New York Times

Der internationale Sensationserfolg

Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.

In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.

Ein großes Buch darüber, was Menschsein ausmacht 

Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung. 

 »Das angesagteste Buch des Jahres!« Guardian 

 »Ein wahres Wunder« New York Times

Highlights

  • Für Leserinnen und Leser von Marlen Haushofer und Margaret Atwood
  • Der internationale Millionenseller
  • wiederentdeckt
  • BookTok-Hit

Rezensionen

  • »Der verspätete Erfolg von ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.«
    Marie-Luise Goldmann, Die Welt am Sonntag, 08. März 2026 Marie-Luise Goldmann / Welt am Sonntag
  • »›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist verstörend und schön zugleich. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt, über das, was auch in unserer Gegenwart geschieht und vollkommen absurd und sinnlos ist.«
    Barbara Geschwinde, SWR Kultur, 30. März 2026 Barbara Geschwinde / SWR Kultur
  • »[D]ie Wiederentdeckung des Romans ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ von Jacqueline Harpman ist jede Begeisterung wert. Die feministische Dystopie passt perfekt in unsere wirre Zeit.«
    Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2026 Christiane Lutz / Süddeutsche Zeitung
  • »Ein Buch, das mit Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹ in einem Atemzug genannt wird.«
    Christoph Schröder, SWR Kultur, 29. Januar 2026 Christoph Schröder / SWR Kultur
  • »ein Meisterwerk«
    Erwin Uhrmann, Die Presse am Sonntag, 15. März 2026 Erwin Uhrmann / Die Presse am Sonntag
  • »Harpmans Buch kann als Variation von Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ (ein Fall extremer patriarchalischer Gewalt) gelesen werden, als antifeministische Beschreibung dessen, wie Frauen Männer brauchen, um zu überleben, als Geschichte einer Gruppe von Überlebenden in einer postapokalyptischen Landschaft, als Bekräftigung der Notwendigkeit, seine Geschichte zu erzählen, […] schließlich als Echo der Auschwitz-Erfahrung der Autorin. Das Geniale an diesem Buch ist jedoch, dass es zwar mit all diesen möglichen Hintergründen spielt, aber voller Details ist, die jede dieser Lesarten zunichtemachen. Es gibt keine Erklärung dafür, was wirklich vorgefallen ist, nur die Beschreibung wachsender Verzweiflung und Einsamkeit.«
    Slavoj Žižek, Die Welt, 04. Februar 2026 Slavoj Žižek / Die Welt

Über den Autor

Jacqueline Harpman, 1929 in Etterbeek, Belgien, geboren, ist eine der großen Stimmen der französischsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Familie musste vor den Nationalsozialisten nach Casablanca fliehen und konnte erst nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren. Nach einem Studium der französischen Literatur begann sie eine Ausbildung zur Ärztin, die sie jedoch aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung nicht abschließen konnte, und wandte sich dem Schreiben zu. Im Jahr 1980 machte sie ihren Abschluss als Psychoanalytikerin. Harpman schrieb über 15 Romane und gewann zahlreiche Literaturpreise.

Luca Homburg, geboren 1995, studierte Philosophie, französische Literatur und Translation in Durham, Paris und Wien. Sie übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen und arbeitet als Lektorin in Frankfurt am Main.

Zusätzliche Informationen
Gewicht0,31 kg
Größe21 × 12,8 cm
ISBN978-3-608-96670-1
Verlag
Erscheinungsdatum14.03.2026
Auflage4. Druckaufl., 2026
Anzahl Seiten224 Seiten
Autor
Übersetzt von
SpracheDeutsch
OriginalspracheFranzösisch
OriginaltitelMoi Qui N’ai Pas Connu Les Hommes
Lieferbarkeitlieferbar (Lagerbestand vorhanden)
Datenbasis20260410_Onix30_Upd_07
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