Anna – Was die Zeit nicht heilt

Basierend auf einer wahren Geschichte: eindrucksvolle Graphic Novel über das Aufwachsen im Krieg | Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025

von Christina Laube | illustriert von Mehrdad Zaeri

Gebundenes Buch

16,90 

Lieferzeit: Lieferung in ca. 2 bis 4 Werktagen

Kostenloser Versand innerhalb Deutschlands schon ab 25 Euro!

Sichere Bezahlmöglichkeiten

Artikelnummer: 9783737373524 Kategorie: Verlag/Marke:
Beschreibung

Anna – Was die Zeit nicht heilt

Basierend auf einer wahren Geschichte: eindrucksvolle Graphic Novel über das Aufwachsen im Krieg | Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025

von Christina Laube

Während der Vater an der Front kämpft, hält seine Tochter an der Hoffnung fest, dass er irgendwann heimkehren wird. Als sie ausgebombt wird, flieht sie aufs Land: Ein neuer Ort, neue Gesichter, sie ist eine Fremde unter Fremden. Keine Chance, dass der Vater sie hier findet – wenn er noch lebt. Obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen, findet die Tochter eine Freundin in Anna, einer jungen ukrainischen Zwangsarbeiterin. Ohne Worte, nur durch Tanz, wachsen sie zusammen. Doch der Krieg reißt auch Anna aus dem Leben. Das Mädchen bleibt zurück, wird zur Frau, die Jahre vergehen, doch die Zeit heilt ihre Wunden nicht.

Wer einmal erlebt hat, was Krieg bedeutet, vergisst es nie wieder. Nicht zu wissen, ob ein geliebter Mensch noch lebt, wo er geblieben oder begraben ist – das begleitet die Überlebenden ein Leben lang. Sparsam in Worten, mächtig in den Bildern, erzählen Christina Laube und Mehrdad Zaeri die Geschichte eines Mädchens, das im zweiten Weltkrieg alles verloren hat. Jahrzehnte später bat sie, inzwischen weit über achtzig Jahre alt, das Künstlerduo, Anna ein Denkmal zu setzen. Basierend auf ihrer wahren Geschichte mag dieses Buch ein Ort sein für all jene, die keinen Ort für ihre Trauer haben.

Highlights

  • Kriegskindheit als Graphic Novel
  • Berührend erzählt von Christina Laube
  • Mit ausdrucksstarken Bildern von Mehrdad Zaeri

Rezensionen

  • Eine zeitlose Botschaft mit schriftlicher und bildlicher Tiefe, die lange nachhallt. Karoline Jauernig / Mannheimer Morgen
  • Diese Graphic Novel […] setzt die durch den Krieg verursachten Traumata auf ganz bedrückende, aber auch auf sehr berührende Weise in Text und Bild um. Dina Netz / Deutschlandfunk Kultur Lesart
  • Eine Graphic Short Novel gegen das Vergessen nach einer wahren Geschichte. Empfehlung der LUCHS-Jury / Die Zeit
  • […] die ausdrucksstarken Bilder sprechen für sich. STUBE-Studien-und Beratungsstelle für Kinder-und Jugendliteratur, Jahresausgabe 2015
  • Mehrdad Zaeris grobkörnige Schwarz-Weiß-Illustrationen zeigen auf eindrucksvolle Weise Kriegs- und Fluchterfahrung. Eine Hommage an die Bedeutung der Erinnerung. Marie Lechner / bn bibliotheksnachrichten
  • Die knappe, rudimentäre Prosa von Christina Laube passt zu den kargen, eindringlichen Zeichnungen von Mehrdad Zaeri. Die Wucht liegt in der kommentarlosen Kürze. Christoph Vormweg / Deutschlandfunk – Büchermarkt
  • Poetisch, berührend – eine Wucht. Karin Böjte / querlesen
  • Auf beigefarbenem Hintergrund entwickelt die künstlerisch gelungene grauschwarze Strichführung […] den Plot, der den/die Betrachter*in sogleich tief emotional berührt und in Bann hält. Carl Münzel / ekz Bibliotheksdienst
  • eine bewegende Graphic Novel. […] In Bild und Prosa bringt das Buch die inneren Kämpfe der alten Frau psychologisch überzeugend auf den Punkt. Christoph Vormweg / Deutschlandfunk – Büchermarkt
  • Die beiden Künstler eröffnen Raum für das Sich-Zeit-Lassen, zum Innehalten, Nachsinnen, Verarbeiten. Meisterhaft! Kathrin Buchmann / Der Rote Elefant
  • Mehrdad Zaeri und Christina Laube haben eine sehr reduzierte, gleichzeitig aber direkte und einfühlsame Bildsprache gefunden, die nah an dem Mädchen und seinen Gefühlen ist. Marie-Dominique Wetzel / SWR Kultur
  • Auffallend ist das Zusammenspiel aus Text und Bild: Wo die Sprache zu versagen scheint, tritt sie hinter bedeutungsvolle Zeichnungen zurück. Jessica Langenstein / JuLit

Über den Autor

Christina Laube ist schon in der Kindheit am liebsten in den Bilder- und Geschichtenwelten ihrer Bücher verloren gegangen. Sie wurde Fotografin und hat für Film, Theater und alle Menschen, die wollten, Bilder gemacht. Zum Schreiben kam sie Jahre später durch einen schönen Zufall. Ihr erstes Scherenschnittbuch »Marthas Reise« wurde für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2019 nominiert und vom Deutschlandfunk unter Die besten 7 gewählt. Die Freude am Gestalten und Erzählen wanderte vom Papier schließlich an Hauswände. Heute tauscht sie Kamera und Stift gegen Pinsel und Sprühdose, um gemeinsam mit Mehrdad Zaeri poetische Wandgemälde zu gestalten. Die beiden bilden das Duo Sourati.

Mehrdad Zaeri kam 1970 in Isfahan/Iran auf die Welt. Im Alter von vierzehn Jahren floh er mit seiner Familie über die Türkei nach Deutschland. Seit 2006 ist er als Buchillustrator, Live-Performance-Zeichner und Geschichtenerzähler tätig.

Zusätzliche Informationen
Gewicht 0,63 kg
Größe 30,6 × 23,6 × 1,1 cm
ISBN

978-3-737-37352-4

Verlag

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Auflage

1. Auflage

Anzahl Seiten

64 Seiten

Abbildungen

64 farbige Abbildungen

Autor

Illustriert von

Sprache

Deutsch

Altersempfehlung

ab 12 Jahren

Lieferbarkeit

lieferbar (Lagerbestand vorhanden)

Datenbasis

20260226_Onix30_Upd_06

Produktsicherheit

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

Fischer Sauerländer GmbH
E-Mail: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

Sicherheitshinweise

  • nicht erforderlich.
Rezensionen (0)

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Anna – Was die Zeit nicht heilt“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert