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Das blinde Licht
Irrfahrten der Wissenschaft | Vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp
von Benjamín Labatut
Reihe: 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp
Gebundenes Buch
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Erscheint am 30.09.2026
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Beschreibung
Das blinde Licht
Irrfahrten der Wissenschaft | Vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp
von Benjamín Labatut
Sie sind Pioniere und Verdammte. Eroberer von Raum und Zeit. Träumer des Absoluten. Sie verändern den Lauf der Geschichte und verzweifeln an sich selbst: Werner Heisenberg, dessen Gleichungen – im Wahn auf der Insel Helgoland entstanden –, zum Bau der Atombombe führen. Der Mathematiker Alexander Grothendieck, der es vorzieht, seine Formeln zu verbrennen, um die Menschheit vor ihrem zerstörerischen Potential zu schützen. Oder Fritz Haber, dessen physikalische Verfahren eine Hungerkrise vermeiden und zugleich das diabolischste Werkzeug der Nationalsozialisten hervorbringen werden…
In vier bizarren wie betörenden Geschichten erzählt Benjamín Labatut vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, von menschlicher Hybris und der zwiespältigen Kraft der Wissenschaft.
Dieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp«: Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.
»Labatut verwandelt die zu Schulzeiten verrufene Physik in eine mehr als willkommene Lektüre: eine fesselnde Erzählung über physikalische Theorien, die zugleich auf raffinierte und fantasievolle Art und Weise die Physiker porträtiert, die sie entwickelt haben.«
»Wir alle kennen Schrödingers Katze und Heisenbergs Unschärferelation … aber noch nie wurde die unglaubliche Verwegenheit, der schiere Wahnsinn dieser Ideen und Denker so anschaulich und erschreckend vermittelt wie in diesem kurzen, monströsen und brillanten Buch. «
»Absolut genial! Ich war völlig gefesselt von Das blinde Licht und habe es verschlungen. Benjamín Labatut hat ein ganz neues Genre erfunden. «
Highlights
- Von exzentrischen Wissenschaftlern, die die Welt veränderten
Rezensionen
- »Raffiniert, vielschichtig und zutiefst erschütternd – ein außergewöhnlicher Roman, der die Urväter der Quantenmechanik mit den Abgründen zweier Weltkriege in Verbindung bringt.« John Banville / The Guardian
- »Benjamín Labatut zeigt meisterlich die Grenze zwischen Wahnsinn und Wissenschaft … und schafft es, dass Quantenmechanik und Biochemik begreiflich werden. Ich kann
Das blinde Licht
von Herzen empfehlen.« Charlotte Van den Broeck / SWR2 lesenswert Magazin
Über den Autor
Benjamín Labatut, geboren 1980 in Rotterdam, wuchs in Den Haag, Buenos Aires und Lima auf. Er veröffentlichte zwei preisgekrönte Romane und Kurzgeschichten in Letras Libres. Das blinde Licht erschien in über 30 Ländern, stand auf der Shortlist des International Booker Prize, des National Book Award, auf der Summer Reading List von Barack Obama und war eines der 10 Best Books of 2021 laut New York Times Book Reviews. MANIAC ist Labatuts neuer Roman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Santiago de Chile.
Thomas Brovot, 1958 geboren, lebt in Berlin und übersetzt Texte aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen, u. a. von Benjamín Labatut und Mario Vargas Llosa. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.
Olaf Nicolai (*1962) studierte Literatur- und Sprachwissenschaft und promovierte zur Poetik der »Wiener Gruppe«. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er regelmäßig in internationalen Ausstellungen vertreten. Er arbeitet multimedial und disziplinübergreifend. Seine künstlerischen Arbeiten und Projekte wurden in zahlreichen internationalen Einzelausstellungen und Präsentationen gezeigt, u. a. im Musée du Louvre in Paris, im Centre Pompidou in Paris, in der Pinakothek der Moderne München, im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam und im Watari-Um Museum Tokyo. Er wurde zur documenta X und zur documenta 14 eingeladen. 2015 bespielte Olaf Nicolai im Rahmen des Deutschen Pavillons auf der 56. Biennale von Venedig das Dach des Pavillons mit der siebenmonatigen performativen Installation Giro. Mit der Arbeit 30 Farben, die u. a. in der Sammlung des MoMA in New York vertreten ist, entwickelte er ein Designtool, das er hier – auf Einladung des Suhrkamp Verlags – zur Anwendung bringt.
Mehr zu Benjamín Labatut auf der Webseite vom Verlag
Mehr zu Thomas Brovot auf der Webseite vom Verlag
Mehr zu Olaf Nicolai auf der Webseite vom Verlag
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,48 kg |
|---|---|
| Maße | 17,9 × 11,6 × 2,3 cm |
| ISBN | 978-3-518-24455-5 |
| Verlag | Suhrkamp |
| Reihe | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp |
| Erscheinungsdatum | 30.09.2026 |
| Auflage | 1 |
| Anzahl Seiten | 203 Seiten |
| Autor | Benjamín Labatut |
| Übersetzt von | Thomas Brovot |
| Sprache | Deutsch |
| Originalsprache | Spanisch |
| Originaltitel | Un verdor terrible |
| Lieferbarkeit | Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant |
| Datenbasis | 20260910_Onix30_Upd_01 |
Produktsicherheit
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
E-Mail: info@suhrkamp.de
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