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Die Welt nach den Imperien
Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung | Platz 1 der Sachbuchbestenliste von ZEIT/Deutschlandfunk/ZDF
von Adom Getachew
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Band 2448
Taschenbuch
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Beschreibung
Die Welt nach den Imperien
Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung | Platz 1 der Sachbuchbestenliste von ZEIT/Deutschlandfunk/ZDF
von Adom Getachew
Die Dekolonisierung hat die internationale Ordnung im 20. Jahrhundert revolutioniert. Die Standardnarrative, die das Ende des Kolonialismus als unvermeidlichen Übergang von einer Welt der Imperien zu einer der Nationalstaaten darstellen, verdecken jedoch, wie radikal dieser Wandel war. Anhand des politischen Denkens antikolonialer Intellektueller und Staatsmänner wie Nnamdi Azikiwe, W. E. B. Du Bois, George Padmore und Julius Nyerere zeigt Adom Getachew, wie enorm die Sprengkraft der dekolonialen Bewegung war. Gestützt auf zahlreiche Archivquellen, präsentiert sie die Geschichte der dekolonialen Bewegung inklusive ihres Scheiterns – und eröffnet eine neue Perspektive auf die Debatten über die heutige Weltordnung.
» Die Welt nach den Imperien ist eine atemberaubende Forschungsleistung zur Geschichte und Theorie der globalen Gerechtigkeit.«
»Es war ein schlechtes Jahrzehnt für die Politik, aber ein großartiges für die politische Theorie. Herausragend: Adom Getachews Die Welt nach den Imperien.«
Rezensionen
- »
Die Welt nach den Imperien
ist eine echte intellektuelle Bereicherung … an diesem Buch [führt] kein Weg vorbei.« Monika Remé / Frankfurter Allgemeine Zeitung - »Zu den Vorzügen dieser erhellenden Studie gehört, dass die Autorin nicht allein den Machthunger der Industriestaaten und ihrer Konzerne verantwortlich macht. Sie verweist auch auf hausgemachte Probleme der jungen Nationen … . Wertvoll ist das Buch aber insbesondere, weil es postkoloniale Nationenbildung als emanzipatorisches Projekt versteht, das nur in einer fairen internationalen Ordnung gelingen kann.« Michael Wolf / Deutschlandfunk
- »Es ist hochinteressant, wie Getachew die Kühnheit und die Visionen des postkolonialen Aufbruchs schildert. Noch in den 1970ern kämpften die unabhängigen Staaten um einen realen Ausgleich ihrer ökonomischen Schwäche durch eine Neue Weltwirtschaftsordnung.« Katharina Döbler / Deutschlandfunk
- »[Adom Getachews] scharfsinnige politische Theorie der Dekolonisierung ist wegweisend: Erstmals wird die überragende Bedeutung antikolonialer Aktivisten und ihres Denkens nach 1945 umfassend gewürdigt.« Andreas Eckert / DIE ZEIT
- »
Die Welt nach den Imperien
[beeindruckt] durch die große geschichtsphilosophische Perspektive.« Jakob Hayner / WELT AM SONNTAG - »Ein scharfsinniges und kraftvolles Buch.« The New York Review of Books
- »Ein ausgesprochen lehrreiches Buch.« Thomas Hummitzsch / der Freitag
- »Adom Getachews Buch entfaltet eine anspruchsvolle Vision für eine gegenwärtige politische Theorie der Dekolonisierung. Indem sie die verschiedenen ideologischen Phasen des antikolonialen Kampfes verständlich macht, liefert sie auch einen Schlüssel zur gegenwärtigen Situation.« Florian Geisler / neues deutschland
- »Das Buch schildert insgesamt eine Geschichte, wie postkoloniale Staaten ihre Position in der internationalen Politik neu zu definieren versuchten und sich dabei mit den bestehenden Ungleichheiten … zwischen neuen Staaten und ehemaligen Kolonialmächten nicht abfinden wollten. … Diese ausführliche Schilderung ist ein Verdienst der Autorin.« Max Lüggert / Portal für Politikwissenschaft
- »Ein fesselnder Blick darauf, wie sich das Schwarze internationalistische Denken entwickelt und bis heute die globale Politik geprägt hat.« Foreign Policy
- »Getachews Buch bietet […] eine Fülle von Anregungen, um über die Geschichte der Dekolonisierung noch einmal nachzudenken, über deren Illusionen und vertane Chancen, aber auch über die weitsichtigen Entwürfe und Ideen, die in ihr entstanden sind.« Herfried Münkler / Frankfurter Allgemeine Zeitung
Über den Autor
Adom Getachew ist eine äthiopisch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Neubauer Family Assistant Professor of Political Science an der University of Chicago. Sie schreibt u. a. für die New York Times, die Boston Review und Dissent. Ihr Buch Die Welt nach den Imperien ist vielfach preisgekrönt.
Mehr zu Adom Getachew auf der Webseite vom Verlag
Mehr zu Frank Lachmann auf der Webseite vom Verlag
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,26 kg |
|---|---|
| Maße | 17,8 × 2,1 × 1,9 cm |
| ISBN | 978-3-518-30048-0 |
| Verlag | Suhrkamp |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Band | 2448 |
| Erscheinungsdatum | 20.11.2024 |
| Auflage | 1 |
| Anzahl Seiten | 437 Seiten |
| Autor | Adom Getachew |
| Übersetzt von | Frank Lachmann |
| Sprache | Deutsch |
| Originalsprache | Englisch |
| Originaltitel | Worldmaking after Empire. The Rise and Fall of Self-Determination |
| Lieferbarkeit | lieferbar (Lagerbestand vorhanden) |
| Datenbasis | 20260410_Onix30_Upd_01 |
Produktsicherheit
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
E-Mail: info@suhrkamp.de
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